Das Profil soll andere Menschen neugierig machen, deshalb ist ein zu sparsam ausgefülltes Profil genauso falsch wie eines mit ewig langen Beschreibungen und Geschichten. Das Motto für das Profil muss lauten: aus der Masse herausstechen, ein Standardprofil hilft da wenig. Wie für das Foto gilt auch für die gesamte digitale Visitenkarte: einen positiven Eindruck vermitteln. Stärken herausstellen, aber nicht angeben - und vor allem: immer bei der Wahrheit bleiben. Es ist wichtig, dass der User sich nicht verstellt und ganz er oder sie selbst bleibt. Negative Eigenschaften können erwähnt werden - aber nur kleine Macken. Denn sie machen einen Menschen sympathisch. Einen schlechten Eindruck hingegen vermitteln auch Rechtschreibfehler. Kreativität ist Trumpf. Auch bei der Wahl des Nicknames. Mit ihm kann man Aufmerksamkeit erzeugen - positive und negative. Generell gilt, dass Nicknames mit einem persönlichen Bezug positiv angenommen werden und bereits zu einem Gesprächsthema führen, das die erste Kontaktaufnahme erleichtert. Wer ein interessantes Profil von sich erstellt hat, sollte sich jedoch nicht darauf ausruhen und abwarten. Vielleicht traut sich gerade der Traumpartner nicht, eine Nachricht abzuschicken. Und mit einem gutgemachten Profil gibt es keinen Hinderungsgrund, nicht selbst aktiv zu werden.
Auf das Foto kommt es an
Der erste Blick fällt immer auf das Profilfoto. Oder auf das leere Feld, wenn es kein Bild gibt. User mit Foto werden wesentlich häufiger kontaktiert und besucht. Das Bild einer anderen Person hochzuladen ist keine Lösung. Denn Ziel ist es doch, sich auch einmal abseits des Internets zu treffen. Fotolügen sind dann schnell enttarnt - und enttäuschte Erwartungen die Folge. Wichtig bei der Fotowahl: Die Person muss klar und deutlich erkennbar sein - Gruppenbilder sind tabu. Besser ein qualitativ hochwertiges und aussagekräftiges Bild als ein unscharfer Schnappschuss aus dem Urlaub. Keine Ganzkörperfotos, da die Entfernung der Aufnahme das Gesicht nur sehr selten einwandfrei erkennen lässt, auch Sonnenbrillen sollten nicht sein, denn die Augen spielen doch gerade beim Kennenlernen eine besondere Rolle. Das Foto soll einen positiven Eindruck vermitteln; also freundlich schauen und lächeln. Auch nicht zu missachten: Der Blick sollte in die Webseite hinein gerichtet sein, nicht hinaus. Bikinibilder gehören nicht an diese Stelle - es sei denn, das Ziel ist lediglich eine schnelle Affäre oder ein One-Night-Stand.
Alltagsfotos passen in die Profil-Galerie des Profils. Aber: Wer ****** hat, sollte Bilder von ihnen nicht preisgeben. Die Gefahr ist zu groß: Im Internet surfen auch Erwachsene, die versuchen, ****** über deren Eltern kennen zu lernen.